_DSC6564 laufmaus_newyorkmarathonnewyorkmarathon_laufmausnewyorkmarathon_laufmaus_v02newyorkmarathon_laufmaus_v03newyorkmarathon_laufmaus_v04_DSC6558_DSC6561_DSC6172Geschafft: 4:32:31 New York Marathon 2013_DSC6414_DSC6172Noch eine halbe Meile im Central Park ...., dann ist es geschafft !!!
Ein grandioser Moment!Foto online (1)Foto online (2)Foto online (3)Foto online (4)Foto online (5)Foto online

NEW YORK MARATHON 03.11.2013

http://www.enzymkraft.de/lauferlebnis2012/ein-lauftraum-wird-wahr-and-the-winner-is/
http://www.enzymkraft.de/category/nachberichte/http://www.youtube.com/watch?v=jI2TB6FI-VE

http://www.youtube.com/watch?v=jI2TB6FI-VE  (Link New York Marathon 2014)

Am 03.11.2013 durfte ich mir meinen ganz persönlichen Lauftraum erfüllen:
Eine Teilnahme am NEW YORK MARATHON!!! Nachfolgend mein Bericht:

laufmaus_newyorkmarathonZuvor möchte ich es jedoch nicht versäumen, mich bei den Menschen zu bedanken, die maßgeblich zum Erfolg meines  FINISHs beim NEW YORK MARATHON 2013 beigetragen haben:

Dieses megacoole Event hatte ich im Zuge eines Gewinnspiels von WOBENZYM gewonnen. So möchte ich mich auch auf diesem Wege bei den Juroren dieser Gewinnausschreibung auf das herzlichste bedanken. Sie haben mir durch ihre Entscheidung meinen ganz persönlichen Lauftraum erfüllt. Ich sehe es als ganz besondere Ehre, dass mein Bewerbungsschreiben für diese unglaubliche Reise die Jury überzeugt hat. HERZLICHEN DANK dafür. Auch möchte ich mich von ganzem Herzen für die organisatorische Abwicklung der entsprechenden EVENT-AGENTUR sowie bei den Kollegen der Media-Agentur für die sehr nette und unkomplizierte Organisation sowie das Posten auf der WOBENZYM Facebook-Seite bedanken. Mein Training für diesen großen Lauf wurde so vielen Mitgliedern der Facebookseite von WOBENZYM näher gebracht und auch von dort bekam ich hohe Motivation und Zuspruch als "LAUFTRAUMGEWINNERIN".

Auch möchte ich mich für die sehr professionelle Betreuung der Reiseleitung von DER TOUR SPORT vor Ort bedanken. Es klappte einfach alles - hatte man eine Frage, waren die Kollegen vor Ort immer für uns da. Eine wirklich nette Truppe - die Organisatoren des DER-Teams! Herzlichen Dank - das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass ich mit DER TOUR Sport eine Laufreise unternehmen werde.

Bedanken möche ich mich auch bei meinem Mann: Sein  Verständnis für meine unaufhaltsame Laufleidenschaft und die damit verbundenen HÖHEN UND TIEFEN hat er immer "mit Fassung ertragen" . Seine Aufgabe, an der Strecke - auch bei widrigen Wetterbedingungen - meine Läufe fotografisch festzuhalten - hat er mit Bravour erfüllt.newyorkmarathon_laufmaus

Klaus Altmos, einem sehr kompetenten und sympathischen DJ habe ich die musikalische Unterstützung zu verdanken. Er hat mit eigens für New York einen 4:20 er coolen Musikmix zusammengestellt.

Dr. Claus Oberbillig (http://www.dr-oberbillig.de/) hat mit seinem hervorragenden osteopathischen Know-How die ein oder andere "Blockade" gelöst. Aufgrund seiner Behandlung konnte ich in New York in einer sehr guten Zeit den Marathon finishen.

Herzlichen Dank auch an Wolfgang, einem guten Lauffreund,  der mir eine Serenade anlässlich seines zeitgleich stattfindendes Konzerts als Motivation mental "rübergeschickt" hat.

DANKE auch an Achim Achilles: Er hat mit seinem Spruch auf meiner TAO-Weste: "Viel Erfolg der Queen of the 5th Ave." zusätzlich für Motivation und einen "flotten Schritt" gesorgt! So ein cooler Spruch verpflichtet nun mal!

DANKE an Willi  http://www.runningwilli.com/ . Dank seinem Buch habe ich es ausprobiert: Durch lange Läufe mit kurzen Gehpausen persönliche Bestzeiten erreichen! Beim NEW YORK MARATHON hat es funktioniert!

Eine Motivations-Autogrammkarte von JAN Fitschen mit dem Wunsch "nach schnellen Beinen und viel Erfolg in N.Y. sowie die Erfolgswünsche für N.Y. des Triathleten Michael Göhner, die er mir mit einer "Motivationskarte" anlässlich des TRANSVORARLBERG TRIATHLONS mit auf den Weg gab hatte ich mit im Gepäck nach New York. Ebenso hatte der Motivationsspruch von Achim Achilles auf meiner NEW YORK TAO-WESTE "Viel Erfolg der Queen of the 5th Ave." einen positiven Einfluss auf meinen Lauf. Herzlichen DANK DAFÜR AN EUCH!!

Herzlichen Dank auch an meine Kollegen. Sie haben mir nach meiner Rückkehr aus New York einen "begeisterten Empfang" bereitet. Hierüber habe ich mich sehr gefreut. Ein solches Feedback zu erhalten, ist durchaus nicht selbstverständlich.

Hier gibts mehr Bilder vom Marathon:

Videos :  http://www.youtube.com/watch?v=-Pqd7MHZKco
http://www.youtube.com/watch?v=YrSex_FWn4c
http://www.youtube.com/watch?v=PvCTekaHGZM
http://www.youtube.com/watch?v=PvCTekaHGZM

http://www.marathonreisen.de/html/fotogalerie/newyork.php#ad-image-1
https://navigator.web.de/navigator/show

http://www.baumstark-haustechnik.de/Schirmherrschaft.pdf

http://www.enzymkraft.de/sport-blog/
https://de-de.facebook.com/WobenzymDeutschland

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BERICHT NEW YORK MARATHON 2013

Als Gewinnerin eines Lauftraum-Gewinnspiels von Wobenzym hatte ich am 3.11.2013 das Glück, am New York Marathon an den Start zu gehen.  Auf dieses unglaubliche Event habe ich mich anhand eines speziell hierfür ausgearbeiteten Marathonplans vorbereitet: 4 x die Woche Lauftraining plus 2 x die Woche Muskelaufbautraining. An den Wochenenden habe ich die längeren Läufe absolviert. Wiesbaden als Sportlerstadt bietet hier genügend Laufkilometer - und wenn es mal nicht ausreichte, habe ich mein Training bis nach Mainz ausgeweitet.  Einige Halbmarathonteilnahmen sowie regionale vom Streckenprofil anspruchsvolle Laufveranstaltungen habe ich in mein Vorbereitungstraining erfolgreich mit eingebaut. Die letzte Generalprobe war dann noch eine Zweierstaffel mit meinem Physiotherapeuten beim Frankfurt Marathon Ende Oktober. Diese Vorbereitung sollte ausreichen, um den New York Marathon erfolgreich und in konditionell guter Verfassung zu finishen.newyorkmarathon_laufmaus_v03

Am 31. Oktober startete mein Flieger und mein Mann und ich kamen dem großen Ereignis immer näher. Das Marriott Marquise Hotel direkt am Times Square war als Quartier bereits das erste Highlight dieses unglaublichen Lauftraum-Gewinns. Letzte Informationen und Tipps wurden uns auf einer Kick-Off-Veranstaltung noch von Jörg Bunert und Prof. Dr. Thomas Wessinghage auf den Weg gegeben.

Dann war er da, der große Tag: 04.45 Uhr Frühstück im Hotel mit vielen anderen motivierten Laufkollegen. 06.00 Uhr Abfahrt mit dem Busshuttle zum Start. 07.00 Uhr Ankunft an der Verrazano-Narrows Bridge. Über 50.000 Läufer reihten sich hier in ihre farbliche gekennzeichneten Corrals ein. Das Thermometer zeigte 6 Grad mit Wind. Es gab ein paar Zelte zum Aufwärmen, die aber aufgrund des Andrangs bereits frühzeitig gefüllt waren. So wärmte  ich mich mit Tee zwischen den Gepäck-Lastwagen von UPS auf und genoss voller Vorfreude die wahnsinnige Atmosphäre. Pünktlich um 09.00 Uhr startete die Elite. Die Nationalhymne erklang - ein Böllerschuss, - alle Läufer applaudierten der ersten Truppe, die unter den Klängen von "New York, New York" ihr Rennen begann. Nach und nach machten sich die restlichen Läuferblogs auf den Weg in den Startblock - jede Starterwelle wurde mit den gleichen Ritualen wie die Profis ins Rennen geschickt.  Ein unglaubliches Erlebnis. Die Zeit des Wartens war nun auch für mich vorbei und ich stand voller Motivation und emotional berührt im Startblock. Dann ertönte auch fürunseren Startblock die Nationalhymne und der Böllerschuss und unter den Klängen von Frank Sinatras  "NEW YORK , NEW YORK " begann ich mein ganz persönliches Rennen, auf das ich mich die letzten 6 Monate so akribisch vorbereitet hatte. Der Hubschrauber-Begleitschutz des NY-Police Department gab dem Rennen noch einen ganz besonderen Stellenwert.  Die Sicherheitsmaßnahmen während des Laufs waren auf höchster Stufe. Auf der Verrazano-Narrows Bridge war es sehr windig, gut, dass ich die Wettervorhersage zuvor gehört hatte und so war ich mit meinem Läuferoutfit bestens gegen den Wind gerüstet. Ich war erstaunt, zu erfahren, dass Steigung - gleich zu Anfang - mir überhaupt nichts ausmachte. Zu groß war wohl die Begeisterung und das Glücksgefühl, bei diesem legendären Marathon mit dabei sein zu dürfen, um auch nur den Hauch eines "Schwächelns" wach werden zu lassen. Dieses Adrenalin begleitete mich während meines gesamten Laufs.

Ein Erinnerungsband für den Boston Marathon , ein Armband von 9/11 sowie die Gedanken an einen erst kürzlich viel zu früh verstorbenen Lauffreund begleiteten mich während des gesamten Laufs.  Er wäre so gerne auch einmal in New York gelaufen - leider kam es nicht mehr dazu. So war ich in Gedanken bei ihm und lief diesen Lauftraum auch für ihn.

Die Stimmung auf der gesamten Strecke glich einer einzigen Techno-Party. Die Zuschauer tanzten, feuerten uns mit aller Kraft an - so etwas hatte ich auf meinen bisherigen  Marathonteilnahmen noch nicht erlebt. Hier konnte ich nun live die Atmospähre erleben, die mir von vielen Läuferinnen und Läufern bereits begeistert berichtet wurde. Jeder einzelne von uns wurde wie ein Held gefeiert. Eine unglaubliche Motivation - die Berge versetzt!  Das Abklatschen an der Strecke - das ich sehr gerne erwiederte und an manchen Stellen auch persönlich "herausforderte" hatte ein solches Ausmaß - einfach unglaublich. Jeder der Zuschauer wollte uns hierdurch seine ganz persönliche Hochachtung erweisen. Alle waren sie mit vollem Herzen dabei. Die Wahnsinnsstimmung auf der gesamten Strecke kompensierte total das doch sehr anspruchsvolle Streckenprofil . Zusätzlich hatte ich ja noch einen super coolen Musikmix auf meinem i-pod. Diesen hatte ich einem mir bekannten DJ zu verdanken. Eigens für diesen Marathon hatte er mir einen ganz persönlichen Musik-Mix über 4:20 zusammengestellt. Das war eine Supersache. Mein großer Dank für diese Unterstützung geht auch ganz besonders an ihn. Ich genoss jeden Meter der Strecke. Einzig und allein das Judenviertel auf der Strecke interessierte sich in keinster Weise für unseren Lauf. Dort gab es keine Musik und die vorbei eilenden Einwohner würdigten uns fast keines Blickes - ja man hatte fast den Eindruck, dass wir ihnen irgendwie lästig waren.  Auch das war ein Erlebnis der besonderen Art!

Je näher es zum Central Park ging, je dichter wurden die Zuschauerreihen und die Stimmung näherte sich dem absoluten Höhepunkt. Dann war er da, der Moment des Abbiegens in den Central Park: Gänsehautfeeling pur - die Zuschauer gaben noch einmal alles. Die letzten 2 Meilen ging es noch Noch eine halbe Meile im Central Park ...., dann ist es geschafft !!! Ein grandioser Moment!einmal stetig bergauf - aber der Blick zum Centralpark ließ ein solches Glücksgefühl aufkommen, so dass diese Steigung mich nicht im geringsten schwächeln ließ. Im Gegenteil - ich zog das Tempo noch einmal an und genoß den Endspurt dieses unglaublichen Marathons. Mein Mann erwartete mich bereits mit dem Fotoapparat und der Deutschlandfahne. Ich nahm sie entgegen. Diesen Moment werde ich in meinem Läuferleben nie vergessen: Mit der Deutschland-Fahne lief ich die letzte Meile vorbei an den tosenden Zuschauerreihen in Richtung Ziellinie. Die letzten 200 Meter waren dann auch für mich sehr bewegend: Ich hatte es tatsächlich geschafft, diesen unglaublichen Marathon nach 4:32:31 zu finishen. Emotionale Momente nach dem Zieleinlauf spielten sich nicht nur bei mir ab. Zahlreiche Finisher übermannte hier die Freude über ihr glückliches Finish. Mit Stolz nahm ich die Medaille entgegen. Noch ein paar Fotos an der Marathonwand - als schöne Erinnerung für zuhause. Entgegennahme des Kleiderbeutels. Dann trat ich den langen Weg zurück zum Hotel an - das immerhin noch 20 Häuserblocks entfernt lag. Mein Mann erwartete mich bereits mit einer wärmenden Decke!! Abends genoss ich ein aufbauendes und gesundes Lunch im Drehrestaurant im 48. Stockwerk des MARRIOT MARQUIS und ließ diesen wunderbaren Tag mit Blick auf die New Yorker Skyline und den Timesquare noch einmal entspannt Revue passieren.

Ich hatte ihn erlebt - den Lauftraum in New York und werde ihn nie vergessen. Diesen großen Tag werde ich fest in meinem "Läuferherz" bewahren!

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Weitere 5 Tage blieben wir noch in New York und genossen jede Sekunde dieser unglaublichen Metropole.

Ich kann nur jedem Läufer ans Herz legen, einmal in seinem Leben in New York zu finishen. Es ist einfach nur wunderbar!